Da sind sie die Grünspargeln vom Biohof Höhenen. Fast zwei Kilo konnt ich ernten. Fürs erste Jahr nach dem Setzten gar nicht schlecht!! Mich freuts ungemein, weil sie ein so feines Aroma haben,- kein Vergleich zu den Gekauften,- halt eben frisch geschnitten! Wenn wir im dritten Jahr dann mit grösserer Ernte rechnen können geb ich dann Bescheid!! Diesmal mache ich zu den Spargeln eine Tofu-Mayonnaise mit selbstfermentiertem Seidentofu,- der Geschmack ist ganz köstlich: UMAMI!! Gibts dann sicher mal an einem der neuen Kochabende! By the way: ist zudem vegan. Aber das einfach so nebenbei, ohne einen Hype daraus machen zu wollen. Es heisst auch nicht dass ich mich jetzt der veganen Küche verschrieben hätte,- dazu habe ich ein gutes Stück Fleisch oder Fisch zu gerne. Aber: alles im Mass. Zudem habe ich so oder so ganz viele ausgezeichnete vegane Rezepte,- da denk ich gar nicht extra dran,- es ergibt sich einfach so… für mich muss der Geschmack und die Kombination stimmen, das ist das erste und das findet meistens zuerst im Kopf statt. Bei mir im Limbischen Gehirn. Emotionen, Antrieb, Lernen und Gedächtniskoordination. Das macht Freude und Lust neue Geschmackskombinationen zu tüfteln. Wie jetzt beim japanischen Koji-Fermentieren. Doch darüber später!

Ich mag nichts Verkrampftes, Abgehobenes, Elitäres,… dazu bin ich viel zu gut „bödelet“. Ich brauch keine Show und kein Theaterstück. Die Bienen leben mir das Kontemplative vor, was wesentlich und unwesentlich ist. Ganz bei sich sein, Punkt. Das Laute und das Schreiende ist selten das Echte.

Apropos Limbisches Gehirn,- man sagt auch Säugergehirn dazu: da ist auch der Sitz vom „Mandelkern“, dort wo das Angstzentrum ist. Das kann man auch überlisten, wenn man laut singt. Das geht nämlich nicht zusammen: entweder Angst haben oder singen! Beides gleichzeitig geht nicht! Gut zu wissen! Beim nächsten Mal wenn man nachts eine dunkle Unterführung nachts durchqueren muss, einfach laut singen! Smile.