Die Wachsblöcke sind über Nacht langsam abgekühlt und festgeworden. Sie ziehen sich beim Auskühlen zusammen und rutschen dann eins zwei aus den Plastikkübeln. Am Boden der Wachsblöcke muss nur noch der „Schlamm“ abgeschabt werden, das sind Verunreinigungen die sich dort sammeln. Das ganze Haus duftet nach Bienenwachs,- auch sehr gesund für die Atmung! Zwei Fliegen auf einen Streich! Ich mach das Wachs schmelzen und klären immer sehr gerne, eine schöne Arbeit und voller Stolz präsentiere ich dann die sauberen Wachsblöcke, wie man oben sieht :-)) Die gehen jetzt zum Wachsverarbeitungs-betrieb wo dann nur meine Charge Wachs nochmals mit Dampf gereinigt und desinfiziert wird. Dann werden aus dem verflüssigten, gereinigten Wachs Mittelwände gegossen, aufs Mass der Brut-und Honigwaben geschnitten. Schön verpackt erhalte ich dann Mittelwände aus dem Wachs meiner Bienenvölker. Es ist kein Fremdwachs dabei. Nur so bin ich sicher dass sie einwandfrei von Schadstoffen sind. Eben Bio! Ein Zertifikat liegt bei. Die neuen Mittelwände werden als Bauhilfe in die Wabenrahmen eingelötet, das ist Winterarbeit,- im Frühling bei der ersten Frühjahrsdurchsicht der Völker werden bei mir alte Waben durch viele neue ersetzt! Auch die Bienen haben gerne eine saubere Wohnung! Kurzum haben die Baubienen dann die flachen Mittelwände mit eingepresstem Wabenmuster dreidimensional zu wunderschönen Waben ausgebaut, in der Trachtzeit wenn der Nektar fliesst, geht das blitzschnell, so ca. in einem Tag… sie „schwitzen aus ihren Wachsftüsen am Hinterlein seitlich kleine elfenbeinweissen Wachsplättchen aus, ergreifen sie mit ihren Tentakeln kneten sie mit ihrem Speichel und bauen so die Waben im perfekten Muster. Gelb werden die Waben erst durch den Blütenstaub. Und jetzt kann die Königin die Waben mit Eier bestücken. So bis zu 1800 Eier pro Tag kommt das schon hin! Oder bei Waben im Honigraum mit Honig.

So macht das Imkern mega Spass und der Wachskreislauf ist geschlossen.