Ich mag Schupfnudeln, sie sind eine gelungene Abwechslung statt Knöpfli. Man verwendet mehlige Kartoffeln. Wusstet ihr dass alle farbigen Kartoffelsorten immer mehlig sind? Das hat die Natur so eingerichtet. Im Moment brüte ich noch darüber warum… oder ob es einfach eine Laune der Natur ist? 

  1. Hier das Rezept für ca. 10 Personen:                                        1 kg mehlige Kartoffeln, dämpfen, pressen
  2. 50 g Butter zugeben, schmelzen
  3. Ca. 200 g Mehl, 50 g Griess, 1 1/2 TL Salz – alles untermischen
  4. 2 Eier, 1 Eigelb beifügen und kurz zu Teigkugel kneten

2 Schupfnudeln als Probe in heisse Salzwasser geben. Wenn sie nicht halten, bis 50 g Mehl beifügen. 

Daumendicke Rollen formen, 1 cm Stücke anschneiden, zu Schupfnudeln rollen. Im Salzwasser garen, bis sie an die Oberfläche steigen. Abtropfen, kurz abschrecken, auskühlen. Vor Gebrauch zusammen mit 1-2 EL Rapssamen in 1-2 EL Bratbutter goldbraun braten. Wichtig: die Schupfnudeln müssen richtig ausgekühlt sein, damit sie beim Braten nicht zerfallen! 


Rapssamen erhält ihr im Thurgau bei: Familie Kressibucher, 8506 Lanzenneuforn Tel. 052 747 13 33, 250 g Säckli

Die Sammen schmecken geröstet nussig und sind auch gut über Salat!

Ich werde in meiner Kochschule viel gefragt was ich von Rapsöl halte, welches in der Werbung viel  propagiert wird. 

Meine Meinung dazu lest ihr unten:

“ Ungesättigte und besonders mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind instabil und anfällig für Oxidation. Das Öl wird schnell ranzig und wenn das aufgrund unsachgemäßer Lagerung (Licht, Wärme) nicht schon im Supermarktregal passiert ist, kann es auch nach dem Verzehr noch im Körper oxidieren. Das betrifft jedes Öl, das reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren ist, also auch Leinöl, Walnussöl oder Mandelöl.

Weiterlesen bei Urgeschmack: Ist Rapsöl gesund? – http://www.urgeschmack.de/ist-rapsol-gesund