Wenn ich in den Marken bin bringt mir Nando immer Trüffel und diesmal wilden Spargel aus den Bergen. So hab ich gestern Abend ganz schnell das Gericht daraus gezaubert, frische Pasta mit Kamutmehl gemacht, geht ja schnell mit meiner kleinen handbetriebenen Pastamaschine zum Ausrollen. Meine hat auch schon bald 40 Jahre auf dem Buckel und funktioniert einwandfrei. Nur darf sie wirklich NIE mit Wasser in Berührung kommen! Einfach mit Tuch abreiben, fertig. Die besten sind der Marke IMPERIA. Man kaufe sie in Italien, gibts in jedem Ort im Tante Emma Laden…

Nächsten Herbst nimmt mich Nando mit zur Trüffelsuche. Das ist mir eine grosse Ehre! Und gibt sicher wieder einen schönen Blogeintrag!

Tuber albidum bianchetto, colore nioccolo. Diese Trüffelart aus den Marken werden nicht roh gegessen. Der Geschmack verstärkt sich um ein Vielfaches wenn sie in Butter leicht gedünstet werden. Dabei werden sie fast nussbraun. Man sieht es oben auf dem Foto der Pasta. Hier grad mein Rezept dazu:

Meine Trüffelpasta:

Pastateig: 300 g Kamutmehl, 3 Eier, 1 Prise Salz- zum Teig kneten, 30 Min. ruhen, zugedeckt. Auswallen zu Tagliatelle.

Wilde Spargeln nur oberes Drittel verwenden, im Salzwasser ca. 2-3 Min. knackig garen, frische Teigwaren zugeben, 2-3 Min. mitgaren, alles absieben.

Trüffel hobeln und in reichlich Butter-Olivenöl leicht dünsten. Pasta mit Wildspargeln darin schwenken, Fleur de Sel und Pfeffer, Julienne von Parmaschinken und Sbrinz darüberhobeln. Basta! Ein Gedicht. Enjoy!

Bei guten Dingen liebe ich die Einfachheit der Zutaten, ohne viel Chichi. Dafür kommt der Eigengeschmack ganz wunderbar zur Geltung! Zum Niederknien!