Habs noch nicht verlernt…,- nach den heissen Sommerwochen wieder das erste Brot gebacken. Bio-Ruchbrot mit ca. 82% Ausmahlungsgrad. So wie ich mein Ruchbrot liebe. Es bleibt ja sooo lange feucht und frisch. Durch die lange Teigführung mit wenig Hefe ist es auch besonders verträglich. Kein Wunder, werden ja in den bis 18 Stunden die Nährstoffe völlig aufgeschlossen und dadurch viel leichter verdaulich. Kein Blähbauch mehr wie durch die „Turbobrote“ mit allen möglichen Zusatzstoffen. Der Körper dankts durch Wohlbefinden. Viele Menschen mit Glutenunverträglichkeiten vertragen diese Brote mit langen Garzeiten. Wenn man weiss dass in neue Weizensorten extra eine höhere Glutenmenge eingezüchtet wurde aus verarbeitungstechni-schen Gründen, dann wunderts einen nicht warum immer mehr Menschen empfindlich darauf reagieren. Es ist so einfach gutes Brot selber zu backen. Das gewisse Know how gibts bei meinen Brotbackkursen, die im Herbst wieder starten. In Kleingruppen bis 6 Personen. Damit der Lerngewinn gross bleibt bei diesem umfassenden Thema. Gutes Brot ist etwas Lebendiges, Nährendes. Von der Aussaat bis zum fertigen Brot stecken viele, viele Hände Arbeit dahinter. Die Natur tut das Ihre wenn der Boden gut ist und genügend Sonnenstunden da sind. Die Reife, ja die Reife macht ebenso gut verträgliches Getreide aus. Heuer gibts eine Topp-Getreideernte wie mir mein Müller Herr Tschudi von der Altbachmühle bestätigte. Ich freu mich schon auf die neuen Mehle!!! Das erste wird grad geliefert: Schweizer Hartweizen vom 2018. Das wird an den kommenen Pastakursen bei „Don Camillo und Peperoni“ verarbeitet. Backvergnügen pur! Ich freu mich drauf.